Öffentliche Verkehrsmittel – Wie wir in die richtige Richtung fahren. Wie wir an der richtigen Station aussteigen. (Das wäre eines dieser kreuzdämlichen Wie wir …-Bücher, dessen Anschaffung ich aus Gründen in Erwägung ziehen würde.)
Autor: Andreas Maria Lugauer
Mashups
Remakes von Bud-Spencer-und-Terence-Hill-Filmen, aber mit Tyler Durden und dem namenlosen Protagonisten (E. Norton) aus Fight Club:
- «Zwei» außer Rand und Band
- «Vier» Fäuste für ein Halleluja
und natürlich: - «Buddy» haut den «Lukas»
Matthias Warkus’ #lyriklotterie 2/2
Zweiter Teil der Dokumentation meiner Beiträge für Matthias Warkus’ Lyriklotterie:
Stéphane Mallarmé, die Ein-Mall-Armee unter den Lyrikern
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Bilden Sie mal einen Satz mit Warkus
«’sch war kussss davor, gleisch wä’sss ssoweith jewesen!»,
Dann sank sein trunk’nes Köpflein abermals gen Tresen.
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Neuerwerbungen in der Bibliothek, aber mit Manuel Neuer als Testimonial
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Meine liebste Speech Metal-Band: Stehpultura
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Bauernverbandspräsident – mein liebstes Ährenamt!
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Matthias Warkus’ #lyriklotterie 1/2
Im vergangenen März veranstaltete der Philosoph und Homme des calembours Matthias Warkus auf Facebook die sogenannte Lyriklotterie. «Teilnehmen bei Mawas Lyriklotterie ist ganz einfach: Um ein Los zu kaufen, postet man ab sofort (und noch bis 31.3., 23:59) ein (gerne schlechtes, aber bitte neues) Wortspiel auf der eigenen Pinnwand, schreibt dazu ‹Mein Einsatz für die Lyriklotterie› o.Ä. und taggt mich. Ich kommentiere dann eine Losnummer. Zu Ostern findet eine Ziehung statt (live auf Video!), bei der unter den Teilnehmenden ein Sonett (Hauptpreis) und pro volle 20 Teilnehmende ein Vierzeiler (Trostpreis) jeweils zu einem Thema eigener Wahl verlost werden.» Da das Wortspiel – siehe die Salon-Rubrik Briegarten – im Disziplinenfächer der komischen Kunst zu meinen bevorzugten Falten gehört (ohjemine, was für eine fürchterliche Metapher), habe ich mich natürlich mit dem einen und anderen Beitrag beteiligt. Für die außerfacebooksche Nachwelt und, weil ich den Hauptpreis abgeräumt habe, seien meine Beiträge an dieser Stelle chronologisch dokumentiert:
Wes’ Brot ich eß, des Lied ich sing’. (Antwort: ‹Alane›, 1997)
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Die int. Fachmesse für Soßen und Dips findet übrigens jährlich bei Essen statt und heißt re:moulade (diesjähriger Keynote Speaker: Sascha «Poco Loco» Lobo).
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I don’t always follow the alpha male—sometimes I’m fine with the Betamax or just the Gamma Ray.
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Wenn Unterwäschemodels (w/m) eine humorig-uneigentliche Bemerkung machen, sprechen sie thong-in-cheek.
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Jeff Bezos izquierda, Jeff Bezos derecha
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Über den Rummel
Freitagabend war ich zum ersten Mal seit ich glaub 6 Jahren mit Freunden aufm Rummel. Nürnberger Frühlingsfest nennt sich der hier. Das Wort Rummel benutzte ich heute zum allersten Mal überhaupt, sonst wegen meiner Herkunft halt immer Volksfest, deswegen schreibe ich es hier zum dritten Mal: Rummel. Oh man dachte ich jetzt muß ich auch wieder lustige Post schreiben über was ich aufm Rummel (4) erlebte. Weil in letzter Zeit war es paar Mal schon vorgekommen daß Leute mir was „Lustiges“ erzählt hatten und dann gemeint hatten ich solle da mal lustige Beitrag drüber schreiben. Ja richtig, seit ich im Internet aktiver bin Weiterlesen
Broken-Window-Theory
Prank für diejenigen unter den Lesis, die sonst schon alle Pranks durchhaben:
Gehe in das wohlhabendste Viertel Deiner Stadt und schmeiße an drei unterschiedlichen, aber strategisch klug gewählten Stellen je ein Fenster ein. Gemäß der Broken-Window-Theorie wird das Viertel anschließend langsam zu einem gemütlichen Glasscherbenviertel hinüberranzen, eventuell sogar bis zur völligen Verwahrlosung.
Profi-Tip: Schmeiße für jedes reparierte Fenster zwei andere ein! Broken-Window-Abranzen funktioniert nur, wenn eingeschmissene Fenster «Bestand» haben.
(Wer diesen Prank schon erfolgreich hinter sich gebracht hat, nehme sich den nächsten Schwierigkeitsgrad vor: eine Gated Community.)
Danke für den Hinweis!
Karsamstag
Musique rapide et violente
Ich, am Abend des 22.3.2018 mit Großmutter telefonierend: «Also, ich muß jetzt leider los.»
Großmutter: «Na freilich, dann will ich dich nicht mehr aufhalten. Was machst du denn noch?»
I: «Mit Freunden auf ein Konzert gehen.»
G: «So, wer spielt denn?»
I: «Ach, kennst du glaub ich nicht, sind aus Brasilien.»
G: «Aus Brasilien? Na, da bin ich gespannt, was du an Ostern davon zu erzählen hast!»
(Gespräch nicht ausgedacht, nur ins Standarddeutsche übersetzt.)
Ostermontag, Dorfwirtschaft Zur Linde, Familienessen: Hey Oma, also die brasilianische Band, auf deren Konzert ich am 22. März war, war Sepultura. Das ist portugiesisch und heißt Weiterlesen
Typographiewitz
Antiquariate landauf, landab. Wo du hinschaust: Antiquariate. Hier eins, da eins, dort sogar zwei. Wo zwei nebeneinander sind, gehen sie mitunter sogar ineinander über; hie symbiontisch, hüben parasitär, dort siamesisch.
»You can’t fight ’em; forget it, Andi, it’s Antiquariatown!« Ja, schon, freilich, aber warum ist denn noch nie jemand auf die Idee gekommen, gegenüber ein Groteskariat zu eröffnen?

