«Mehrere Tote, Verletzte und erhebliche Schäden hatte ‹Herwart› am Wochenende in Europa angerichtet.» [1]
Kinder, kommt zu Tisch! Die Toten und Verletzten sind angerichtet!
Heute habe ich Wasser aus einer PET-Flasche getrunken und erst danach gemerkt, daß es bereits am 31.03.17 abgelaufen war (hatte die Flasche im Schrank gefunden). Zur Stunde macht sich noch nichts bemerkbar, aber wenn ich das nicht überleben sollte: Es war schön mit euch LG wir sehen uns „drüben“!
Lesen Sie jetzt den neuen Enthüllungsschinken über Korruption in der Restauranttesterszene: Michelin Houellebecq, ›Auszeichnung der Mampfzone‹ (Magenbach 2017)!
(Anmerkung: Ach du meine Güte, ist »Restauranttesterszene« ein häßliches Wort! Das erinnert mit seinem Rattatattatatt ja an Ernst Jandls Gedicht ›schtzngrmm‹ – zu dem es hier eine ebenso hübsche wie komische Audioaufnahme gibt: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/schtzngrmm-1230)
S: «Guten Tag! Darf ich mich vorstellen? Ich bin ein Scherge.»
P: «Freut mich, ich bin Passant. Wohin des Wegs?»
S: «Zum Tripelpunkt des Wassers. Und Sie?»
P: «Ich nicht. Tschüß!»
(Scherge ab.)
Wie viele PC-Tastaturen ich besitze?
Momentan nur noch fünf. Ich hatte mal viel mehr, am ‹peak Tastatur› waren es 236 (darunter einige Signature-Modelle von meinen Endorsern sowie acht Double Neck Keyboards mit je zwei verschieden belegten Tastenfeldern!). Doch dann fiel mir auf: man kann immer nur mit einer schreiben. Und die Angewohnheit, hin und wieder eine direkt nach dem PC-Herunterfahren auf dem Schreibtisch zu zerdreschen, hat irgendwann keinen Spaß mehr gemacht. Also habe ich angefangen, die meisten von ihnen zum Gebrauchtwarenhof zu bringen.
Bill Kelliher, Mastodon, antwortet dem Rock Hard-Magazin
Von den verbliebenen fünf konnte ich mich jedoch nicht trennen. Von der Stratotaster in Silver Sunburst-Optik etwa, der knallroten Flying Key oder von der halbhaptischen Tas Paul. Auch meine erste selbstgekaufte konnte ich nicht hergeben, auch wenn das nur so ein Billo-Teil mit schon appem Lack ist. Und eine von den siebenzeiligen Tastaturen mußte ich ebenso behalten, wenngleich ich sie nur selten brauche.
PS: Meine Lieblingstipptechnik ist Chicken Picking.
Einen Kurztrip nach Siegen wollte ich unternehmen. Um mich vorab nach den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erkundigen, rief ich beim dortigen Tourismusbüro an. Am Telefon teilte man mir jedoch mit, ich dürfe keinesfalls kommen, denn «Pure Vernunft darf nie nach Siegen» (Tocotronic).
Meine Basen Agnieszka und Zuzanka aus Warschau sind zu Besuch. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Zuzanka ist kaum im Haus, sie suchte gleich am zweiten Abend die städtische Riot Grrrl Gang auf; gemeinsam vermöbelten sie dann Nazis, die Geflüchteten aufgelauert hatten. Kein Vergleich dazu ihre stubenhockende Schwester! Agnieszka hat bereits versehentlich eine Glasvitrine im Wohnzimmer umgeschmissen, ist der Hündin mehrfach auf Schwanz und Pfoten getreten und hat den Nachbarn vom Haus gegenüber mittenmang ins Gesicht gefragt, warum er so häßliche Kinder habe. Agnieszka verhält sich echt oft wie die Elefantin im Porzelanladen – sie ist eine richtige Trampolin!
(Offenlegung: Ich habe weder Basen aus Warschau noch eine Hündin noch eine Glasvitrine, geschweige denn ein Wohnzimmer. Gegenüber steht (noch) nicht mal ein Haus. Ich wollte ursprünglich nur den Wortwitz ganz am Ende machen. Nazis haben wir in Nürnberg leider schon.)