This Is Who I Am

Viele fragen sich beim Betreten dieses Blogs: »Wer ist das denn, die*der da schreibt?«, und versuchen sich die Frage mit dem Besuch der Seiten »Über diese Webseite«, »Impressum« und »Datenschutzerklärung« (?!) zu beantworten. Rausfinden, wer ich bin, tut man aber am ehesten durchs Beiträgelesen. Z. B. von sowas:

Mein neuester Kink ist es, das Spülmaschinensalzfach der Spülmaschine aufzufüllen, bevor das Spülmaschinensalz-Lämpchen aufleuchtet. Und zwar nicht viel zu früh, sondern möglichst kurz vorm Aufleuchten. D. h. beim Öffnen des Deckels muss die Spülmaschinensalzkammer schon sehr leer aussehen, es sollte vom normalen pov aus idealerweise kein Salz mehr zu sehen sein. So dass ich mir denken kann: »Hey, dem Lämpchen mal wieder knapp zuvorgekommen! 🙏 Aber nicht übereifrig zu früh! 🙏🙏🙏«

So einer bin ich also.

»Show Ad« [Schläfenrotor-Geste]

Gut, ein bisschen hakelig ist die Social-Media-App Friendly Sozialbrowser manchmal. Aber dafür sieht der Facebook-Feed bisweilen aus wie im obigen Screenshot. Denn es werden (im Idealfall) nur Posts von Freund*innen oder geliketen Seiten oder (haha, die folgende Wortverbindung meint gar nicht, was sie vorgibt zu meinen) beigetretenen Gruppen (aber verstehen tun’s alle hehe). So lässt sich’s aushalten im SM-Oldie!

Kurz notiert (149)

Warum heißt es nach der neuen Rechtschreibung nicht Mitttag

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Hosts der Hoff-Knoff-Show, des US-Originals der Knoff-Hoff-Show, waren David »The Hoff« Hasselhoff und David »The Knoff« Knasselknoff

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Wo bewahren Dichter*innen ihre Hebungen auf?

Im Iktenschrank.

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Jobcenter das dich zu einem Duell herausfordert und -fördert

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Traf mich wie ich bei Mord und Totsch lag

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Beinharte Enttäuschung

In der dritten Klasse verbrachten wir eine Schulwoche in einem Schullandheim. Abends gab es im Aufenthaltsraum freilich Disco. Der Klassenlehrer hatte dazu die passende Musik dabei – und was waren wir aus dem Häuschen, weil er auch Torfrocks »Beinhart« dabei hatte! Das Titellied zum Kinofilm Werner – Beinhart! versetzte uns regelrecht in Extase. Den Film, ich hatte ihn auf VHS aufgenommen, konnte ich teilweise auswendig, Zitate daraus zoteten wir bei jeder (un)passenden Gelegenheit.

Weil wir das Lied nicht nur im Schullandheim, sondern auch zuhause hören wollten, baten wir den Lehrer, es uns auf Kassette zu überspielen. Er schlug ein Schneeballsystem vor: Er überspielte es mir (oder lieh mir seinen Tonträger aus, um das zu tun), und ich sollte es dann weiter überspielen, so dass am Ende alle Interessierten ihre Kopie hatten.

Wie groß war aber die Enttäuschung, als ich zuhause feststellte, dass es gar nicht die Originalversion des Liedes war, sondern ein bloßer Abklatsch. Gesungen wurde nicht: »Beinhart wie ein Rocker! …«, sondern: »Reinhard wie ein [weiß ich nicht mehr]«. In der Schullandheimdisco fiel uns das vor lauter Partystimmung gar nicht auf. Was es mit der Version auf sich hat, weiß ich bis heute nicht: Hatten Torfrock das Lied selbst zu verantworten? Wollte da jemand unter Umgehung des Copyrights auf der Werner-Welle surfen und mit abgewandeltem Text abkassieren? Ich werde es nie erfahren, weil es mit zeitgenössischen Suchalgorithmen unmöglich ist, bei entsprechender Suchanfrage nicht entweder Torfrocks »Beinhart« oder etwas völlig Irrelevantes zu finden.

Anmerkung: Dass es sich beim Überspielen von Musik auf MC um music piracy handelt und es deswegen verboten ist, war nicht nur – logo – uns SuS unklar, sondern scheint’s auch dem Herrn Lehrer. Einsperren kann ihn niemand mehr, denn erstens ist das alles 30 Jahre her, zweitens doch relativ läppisch, und drittens ist er schon tot.

Back-to-Life Goal

Gefragt, was er in seinem Leben erreichen wolle, sagte M. Sonneborn vor vielen Jahren sinngemäß, er wolle einmal die Wochenzeitung Die Zeit übernehmen und dann so richtig in die Scheiße reiten (n. verif. Gedächt.-Zit.).

Gefragt, was ich in meinem Leben erreichen wolle, antwortete ich: Nur ein einziges Mal möchte ich das britische Eton College übernehmen. Ebenfalls, um es so richtig in die Scheiße zu reiten. Aber nicht nur dazu: Nachdem ich es so sehr in die Scheiße geritten habe, dass es schließen muss, setze ich alles daran, dass es wieder eröffnet. Vor der Wiedereröffnung knüpfe ich Kontakte in die Medienlandschaft, um – in Anlehnung an Cannibal Corpse’ »Eaten Back to Life« – in mindestens einer bedeutenden Riesenzeitung folgende Headline zu placieren: »Eton Back to Life«.

Kurz notiert (148)

Jemanden unter Drogen setzen aber weil halt grad kein anderer Sitzplatz frei ist

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Bäckerin die ihren Teig versemmelt❓❔

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Last Night the DJ Saved My File

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Paracelsus nur noch Paracelsius aussprechen, alle flippen völlig aus, lesen beim Nachbarn die Temperatur ab, fahren heut nimmer, gucken nur noch Triologien

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Das bekannteste Blatt der Mads-
ack Gruppe ist die HAZ

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Womit konnte Günter Grass’ Pkw auf sich aufmerksam machen?

Mit einer Großen Mahn- und Warnblinkanlage

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