Lieblingsschnapps: Sodbrand (am liebsten von der Sodbrennerei Pyrosis!)
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Funfact: In der Fränkischen Schweiz ist im Örtchen Pyras die Brauerei Pyraser ansässig – mjamjamjam!
Lieblingsschnapps: Sodbrand (am liebsten von der Sodbrennerei Pyrosis!)
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Funfact: In der Fränkischen Schweiz ist im Örtchen Pyras die Brauerei Pyraser ansässig – mjamjamjam!
Bei Kurven wird die Schärfe übrigens in Scoville gemessen. Unscharfe Kurven haben 0 Scoville, ottonormalscharfe Kurven bis zu 100.000 Scoville (wird häufig bei Serpentinen erreicht) und die mexikanische Kurve «Mad Dog 357 No.9 Plutonium», die schärfste Kurve der Welt, hat 9.000.000 Scoville.
Kurven können jedoch nicht unendlich scharf sein, die Obergrenze der Scoville-Skala liegt bei 16.000.000, was einer sogenannten «reinen Kurve» entspräche – jaha, «entspräche», weil vorstellen kann sich das kein Mensch mehr. Leute, die auch nur annähernd eine 16-Triple-K («16-kilo-kilo-Kurve») errichten wollen, werden von Kurvenkonstrukteur_innen einfach ausgelacht.
Wie bei der Quantentheorie gibt es weltweit nur eine einstellige Anzahl von Menschen, die die Theorie reiner Kurven anhand mathematischer Formeln wirklich verstehen (behaupten sie jedenfalls, und lachen alle, die das anzweifeln, einfach aus). Dieser Kreis von Menschen nennt sich Inner Circle of Curveology.
Beim jährlichen 16 Triple-K C («16-kk-Kurven-Congress») in Kurvaariisvingloipaanen, dem einzigen Ort der Welt ohne einen einzigen Meter gerader Straße oder Wegs, versichert man sich mit großem Hallo der eigenen Superiorität, freut sich, qua sakrosankter Suprematie nicht forschen zu müssen, und fährt ansonsten mit der Achterbahn «Wilde Maus» – dieser einen da, wo du mit der Gondel erst sturheil geradeaus fährst und plötzlich kommt eine 150.000-Scoville-Kurve (180 Winkelgrad), und wo du eben noch geglaubt hast, du fährst jetzt direktemang ins Nichts und das war’s, reißt’s dich um die Kurven und auf einmal geht’s wieder in die andere Richtung und so in einem fort.
Zu ihrem Gaudium – das sei noch erwähnt, damit zumindest dieser urbane Mythos entzaubert sei – haben sich die Theoretiker der reinen Kurve eine Kurvenart namens «Kurve süß-sauer» ausgedacht. Wenn sie gefragt werden, was es damit auf sich habe, man kenne schließlich nur scharfe Kurven, lachen sie eine_n nur recht saublöd aus. Denn in Wirklichkeit gibt es die «Kurve süß-sauer» überhaupt nicht, es ist nur einer dieser abgeschmackt-faden Witze von Wissenschaftler_innen, die sich ihren Dünkel nicht eingestehen wollen und sich lieber mit solcher Art «Humor» über intellektuelle «Kartoffelstampfkneter» erheben. Allein schon wegen dieser Frechheit geschieht es dem Inner Circle of Curveology ganz recht, dass seinem Ansinnen, Kurvaariisvingloipaanen zum offiziellen Kurv-Ort ernennen zu lassen, seit vielen Jahren nicht entsprochen wird. Nix wird’s also mit Bäänd Kurvaariisvingloipaanen, häähää!
Start-up-Idee zur Befriedigung von Leuten, die Schriftarten geil finden: YouTyporn, das Typornographie-Portal

Wenn ich mal meine Minima Moralia schreibe, wird einer der Aphorismen «Geht gar nicht» heißen. Darin bringe ich dann die von Politiker/innen und behördenleitenden Beamt_innen vornehmlich bayerischer Provenienz gern benutzte Wendung «XY *ramenter ramenter* geht gar nicht.» zum scheinen, daß es dunkelt.
Remakes von Bud-Spencer-und-Terence-Hill-Filmen, aber mit Tyler Durden und dem namenlosen Protagonisten (E. Norton) aus Fight Club:
– «Zwei» außer Rand und Band
– «Vier» Fäuste für ein Halleluja
und natürlich:
– «Buddy» haut den «Lukas»
27.04.2018 – Der Schriftsteller Wilhelm Genazino soll in seinen Nachnamen noch ein u einbauen müssen, um das Vokalensemble zu komplettieren.
Bei der Gelegenheit könnte er dann gleich das «nazi» zerschießen. Wie wär’s also mit «Genauzino»? Eckhard Henscheid würd’s freuen: «Geht in Ordnung – Sowieso – – Genau – – –»
«-ismen» per se als Ideologien abzukanzeln, «-logien» und «-iken» wie Biologie und Physik hingegen als objektive Werke reiner Vernunft aufzufassen und sich selbst – hottest take! – mit dieser Meinung als komplett ideologiefrei zu begreifen, das ist, weil in fast allen Köpfen zu finden, meine momentane Lieblingsideologie.
Ich sitz an der Aegaeis
Und esse ein Sojaeis
02.11.2018 – Wäre ich Zahnarzt, ich würd heut fette Rabatte auf Brücken geben
(auch wenn alle wieder sagen würden: «
🙄
🙄
🙄»)
06.05.2018 – Kürzlich schickte ich einem Freund per DHL ein Paket. «Ha», dachte ich, «so schnell wie die mittlerweile sind, kommt’s bestimmt, obwohl morgen Feiertag ist, am Mittwoch schon an.» Nicht, dass es irgendwie pressiert hätte; im Paket befanden sich nur Leihgaben, die ich endlich mal zurückgeben wollte.
Höchst erstaunlich, dass das Paket tatsächlich erst am Freitag ankam. Weil’s mich wunderte, was da los gewesen war, tat ich gerade eben etwas, was ich noch nie zuvor getan hatte: Ich warf einen Blick auf die Sendungsverfolgung auf der DHL-Homepage. Was ich dort sah, belustigt mich einesteils und befremdet mich andernteils.
Was mich belustigt, sind folgende Vermerke:
«Mi, 02.05.18 04:16 […], Deutschland: Die Sendung wurde im Ziel-Paketzentrum bearbeitet.
Mi, 02.05.18 09:05 Deutschland: Die Sendung wurde falsch vorsortiert und wird nun erneut bearbeitet.
Do, 03.05.18 08:34 Deutschland: Die Sendung wurde falsch vorsortiert und wird nun erneut bearbeitet.
Fr, 04.05.18 08:56 Deutschland: Die Sendung wurde falsch vorsortiert und wird nun erneut bearbeitet.
Fr, 04.05.18 15:34: Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen.»
Dreimal falsch vorsortieren und erneut bearbeiten müssen, das halte ich für eine Leistung, und die belustigt mich. (Das Paket hatte, wie gesagt, überhaupt keine Dringlichkeit.)
Was mich befremdet: Die Sendungsverfolgung informiert mich nicht nur über die erfolgreiche Zustellung, sondern: Minutiös listet sie auf, wann die Sendung am Freitag nicht zugestellt werden konnte, wann (nämlich 16 Minuten später) sie in welcher (!) DHL-Filiale zur Abholung abgegeben wurde, und wann sie am Samstag von dort abgeholt wurde. Per Google Maps kann ich sehen, dass der Freund, der Arme, 450 m weit laufen musste, wofür er einfach, wenn er ein normaler Geher ist, 6 Minuten braucht; wenn er nicht den Bus genommen hat, der alle 20 Minuten fährt und nur 4 Minuten braucht. Was ich sogar hoffe, dass er es tat, schließlich hatte ich ihm einen Brocken von 3,7 kg geschickt (was er aber leider nicht wissen konnte, schließlich hatte ich die Paketsendung in keiner Weise angekündigt).
«Und was befremdet dich nun daran?», mag jemand fragen. Na, dass die allermeisten Informationen davon mich eigentlich überhaupt nichts angehen. Der Paketzustellerin, die von Kundin zu Kundin zu Filiale etc. hetzt und noch bei den fußgesundesten Leuten bei der Zustellung bis in den fünften Stock hochbouldern muss («Ich komm’ Ihnen entgegen!», wäre die Zauberformel für die Gegensprechanlage, mit der eins der Zustellerin eine möglichst schnelle und am wenigsten anstrengende Zustellung ermöglichen könnte), dieser Zustellerin also soll doch nicht das nudelholzartig walkende Gefühl im Nacken liegen, dass ich Kundenkönig jederzeit und überall sehen kann, ob und wie schnell sie arbeitet – und wenn mir irgendwas nicht passt, sofort bei ihrer Arbeitgeberin anrufen kann, um mich zu beschweren, was das soll. Und der Freund, der weiß – spätestens, wenn er das hier liest –, dass ich wissen kann, wann er das Paket abgeholt hat (war er wohl tags zuvor saufi-saufi, angesichts der angezeigten Uhrzeit?). Nur: Was geht’s mich an?
«Aber das ist doch saugut, wenn man über solche Sachen Bescheid wissen kann, dann hat man nicht diese Ungewissheit darüber, wann Verschicktes wo ist!»
Ja, wenn du meinst; aber was weißt du dann?