Warum heißt es (24)

Warum heißt es Spaghetti-Eis und nicht Bolangnese

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Warum heißt es Krankenschwester und nicht Mull-Time Mom

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Warum heißt es Spitzenpersonal des bayerischen Koalitions-Juniorpartners und nicht das Hubert is Hubert der Freien Wähler

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Warum heißt es Bleib so wie du bist und nicht Mensch ändere dich nicht

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Warum heißt es Ich weiß nicht was dieser Wayne-Western soll und nicht Was ist denn das schon wieder für ein

Die Automarke, die es gar nicht gibt

Alle kennen alle Automarken. Viele davon gibt es schon immer. Manche erst seit Jahrzehnten. Wenige sind im neuen Jahrtausend dazugekommen, wie etwa die  Elektroautomarke eines gewissen Gottseibeiunses, deren Karren angeblich spätestens bald ganz von alleine fahren können.

Eine Marke hingegen gibt und gibt es einfach nicht, sie kann ihre Fahrzeuge noch so sehr durch die Gegend fahren und überall parken lassen: Cupra. Eine reine Fantasiemarke.

Spiel mal mit Kindern ein »Ich kenne was, was du nicht kennst«-Spiel mit einer Übersicht von Automarken. Kein Kind überhaupt wird Cupra als »Kenn ich/hab ich schon mal gesehen« ankreuzeln. Bei Erwachsenen ist es dasselbe. Auch Erwachsene kennen alle Automarken außer Cupra.

Heckansicht eines Fahrzeugs der Marke Cupra
So sähe ein Fahrzeug der Marke Cupra aus, wenn es sie gäbe

Kurz notiert (159)

Frauen ins Priesteramt etc.?! Was denn noch?!?! SIEZENGEL?!?!?! 🤣🤣🤣

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Hymne des Fanclubs eines bekannten irischen Sängers: »Ein Chris de Burgh ist unser Gott«

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Ich versuche, die Redewendung »SCHMIEDET MICH AN DEN KAUKASUS, ABER …!« zu etablieren, bitte helft mir dabei

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Wer kennt schon das Substanto-Präteritum wie in Trafo mich wie ich Spannung umwandelte ☺️🤝❔❓

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Mir Wortspiele nicht madig machen zu lassen, is the hihill I’m gonna die on.

(Das erschien bereits im Beitrag »Warum heißt es (23)«, gehört aber natürlich nicht in diese Rubrik. Das ist mir ja noch nie passiert!)

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Die Leere

06.01.2025 • Wofür ich erst in die Großstadt ziehen, heiraten und eine Frau zur Familienmutter gemacht haben musste: Sowohl wild anmutende Weihnachtsbaumablagestellen in Wohnviertelparks/unter großen Trottoirbäumen kennenzulernen als auch das Gefühl, einen abgeschmückten Weihnachtsbaum an der Spitze gepackt durch die Gegend zu so einem zu schleifen. Denn ungefähr so wie Letzteres muss es sich anfühlen, einen mit beispielsweise einem Tierkadaver oder gar einer Leiche gefüllten Sack durch die Gegend zu ziehen. Etwas, das ich nur aus den Medien kenne. Die Erfahrung mit dem Weihnachtsbaum reicht mir auch vollkommen.

Eine Erfahrung, die sich im Laufe meiner Lebensjahre stark geändert hat: Der Wechsel zwischen aufgebautem und entferntem Weihnachtsbaum. Meine Eltern bauten den katholischerweise sogenannten Christbaum stets am 23. Dezember auf (als ich Jüngster nicht mehr ans Christkind glaubte, schmückten wir Kinder an dem Abend auch mit), und am 6. Januar, dem Dreikönigstag, bauten sie ihn wieder ab (dabei halfen wir Kinder freilich niemals). Das markierte das Ende der auf die Weihnachtszeit folgenden Zeit ›zwischen den Jahren‹ (auf die verlinkte Goldt-Hommage bin ich bis heute stolz).

War der Christbaum weg, konnten wir zwar die Terrassentüre wieder mehr als nur einen größeren Spalt öffnen, nämlich ganz, aber mit dem Christbaum war auch der Zauber weg. Der Zauber der Zeitenthobenheit, der die Weihnachtsferien umgab. Die im Wohnzimmer entstandene räumliche Leere bildete sich in mir als Gefühl der inneren Leere ab.

Heute habe ich das gar nicht mehr. Erst ist der Baum ab kurz vor Heiligabend da. Was schön ist. Doch auch etwas unkommod, weil mit vollem Wäscheständer und spielsachenübersätem Boden wenig Bewegungsfreiheit und viel Stapfnotwendigkeit herrscht. Und dann ist er ab ca. dem 6. Januar nicht mehr da. Und dann ist endlich wieder Platz. Und dann Ganz ohne Gemütsbewegung.